kobinet-nachrichten

Tagesaktueller Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik
  1. Neinstedt/Bernburg (kobinet)"Was geschah mit Menschen mit Behinderung in der Zeit der Nationalsozialisten?“ So lautet der Titel eines Seminars, das der Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann mit angestoßen hat und über das er berichtet. "Wir haben in der Gedenkstätte Bernburg folgendes erfahren: Die Menschen wurden nicht richtig untersucht, sondern nur angeschaut, wie im Schlachthaus. Es wurde nur nach Ideen für eine Todesursache geschaut. Die so genannten Ärzte hatten einen Katalog mit möglichen Todesursachen. Die Angehörigen wurden belogen über die Todesursache und den Todestag – nur damit die Nazis noch etwas länger das Pflegegeld kassieren konnten. Die Angehörigen haben 'Pseudo'-Urnen bekommen."

    Quelle

  2. Düsseldorf (kobinet)"Betreuungsnotstand beenden! Sofort! Stoppt die Ausgrenzung und Benachteiligung behinderter Kinder/Jugendlicher und ihrer Eltern!" So lautet der Titel einer Petition an nordrhein-westfälische Politiker*innen. Dabei geht es darum, dass Mütter und Väter die Wahl haben müssen, ob sie "trotz oder mit" einem Kind mit Beeinträchtigungen arbeiten gehen können und wollen.

    Quelle

  3. LeipzigIn ihrer Reihe "Mit anderen Augen" hat die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag vor kurzem den Begriff der Freiheit im wahrsten Sinne des Wortes mit anderen Augen betrachtet.

    Quelle

  4. Kassel (kobinet)"Über die Hürden der unsichtbarer Behinderungen - Erfahrungen und ehrenamtliches Engagement im Bereich funktionaler Analphabetismus und zum Leben mit einer psychischen Beeinträchtigung". So lautet der Titel einer Veranstaltung, die der Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am 21. November um 18.30 Uhr im freiRAUM in der Samuel Beckett Anlage 6, in 34119 Kassel durchführt. Als Referent*innen wirken dabei die Inklusionsbotschafter*innen Thomas Künneke und Alex Ernst aus Berlin mit.

    Quelle

  5. Berlin (kobinet)Die Vertreter*innen des Schwerbehinderten-Netzwerks Oberschwaben-Bodensee (SNOBO) haben sich vom Süden Deutschlands aufgemacht, um sich am Geschehen der Politik in Berlin zu beteiligen. Josef Keßler von SNOBO berichtet über die Gespräche mit Politikern, Verbänden und im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Begleitet wurde Josef Keßler von den Schwerbehindertenvertretern von SAP und Netze-BW, wie es in einem Bericht der Online-Ausgabe der schwäbische.de heißt.

    Quelle

  6. Kiel (kobinet)Unter dem Titel "Nicht meckern, machen!" hat heute NDR Info gemeinsam mit der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung", den "Kieler Nachrichten", der "Ostsee-Zeitung" und dem "Hamburger Abendblatt" über Bahnfahren mit Handicap berichtet. Anlass war die Petition für mehr Barrierefreiheit von Kay Macquarrie.

    Quelle

  7. ERLANGEN (kobinet)Gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung ist in Erlangen auf einem guten Weg. Das zeigt auch die Verleihung des Inklusionspreises der Stiftung Lebenshilfe Erlangen immer wieder. Diesmal nahmen 130 Gäste daran teil. Zukünftig soll der Preis alle zwei Jahre vergeben werden.

    Quelle

  8. BERLIN (kobinet)Die Bundestagsfraktion der Partei "Die Linke" hat nach Informationen des Informationsblattes "heute im Bundestag" einen Antrag vorgelegt, in dem sie fordert, das Menschenrecht auf Barrierefreiheit auf allen Bildungsetappen zu garantieren. Die Bundesregierung solle dafür ein Investitionsprogramm "Inklusive Bildung" auflegen, um alle Bildungseinrichtungen umfassend barrierefrei zu gestalten und umzubauen.

    Quelle

  9. Frankfurt am MainNoch viel zu häufig gibt es beim Reisen mit der Bahn für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen Schwierigkeiten, verlaufen die Reisen nicht so, wie eben gedacht, ohne Barrieren. Zugleich müssen wir uns bei solchen Schwierigkeiten wohl auch daran gewöhnen, dass es nicht immer die Deutsche Bahn ist, die letztlich die Verantwortung dafür trägt.

    Quelle

  10. BERLIN (kobinet)Viele der mehr als 20 ehrenamtlichen Radioaktivistinnen und Radioaktivisten, die sich zum Sender ohrsicht-radio in Berlin verbandelt haben, sind bereits seit Jahr und Tag bei großen und kleinen, wichtigen und ganz wichtigen Stationen aktiv. Sie sind ein Team behinderter und nicht behinderter Menschen und produzieren ab dem 18. November an sieben Tagen in der Woche, rund um die Uhr ein inklusives Radioprogramm.Musikspezials, Weltnachrichten aber auch aktuelle Magazinsendungen mit einem breiten Themenangebot von Livestyle, Gesundheit über Technik bis hin zu Politik und Sozialpolitik stehen auf dem Programm. Die ohrsicht-radio-Musikfarbe ist von Rock, Pop und Weltmusik geprägt.

    Quelle

  11. Erfurt (kobinet)Der Selbstvertretungsverband behinderter Menschen, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), hat von seiner Mitgliederversammlung in Erfurt ein starkes Signal für Vielfalt und Inklusion ausgesandt. "Menschenrechte müssen nicht nur erkämpft, sondern auch immer wieder verteidigt werden. Dabei ist die Zusammenarbeit und die Solidarität mit anderen Gruppen, die für Vielfalt und Inklusion eintreten, nötiger denn je“, betonte die Geschäftsführerin der ISL, Dr. Sigrid Arnade zum Abschluss der Veranstaltung, die am 15. und 16. November in der Messe Erfurt stattfand.

    Quelle

  12. Halle (kobinet)Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag unternimmt mit ihrem Blindenführhund Paul gerade ihre ersten Gehversuche bei Instagram. "Wahrlich ein Herantasten für mich, in dieser visuellen Welt. Ich möchte in meinen kleinen Videos mit Paul zeigen, wie wir als Führhundgespann im Alltag zusammen arbeiten. Und das realistisch und unverfälscht", wie Jennifer Sonntag den kobinet-nachrichten mitteilte.

    Quelle