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  • Wie weiter mit Berlins City-Toiletten?
    Wie weiter mit den City-Toiletten? Das fragt heute die rbb-Abendschau. Der Senat hatte den Vertrag zum Jahresende 2018 gekündigt, doch die Bezirke möchten, dass der Vertrag verlängert wird: Wie geht es weiter mit den öffentlichen Toiletten der Wall AG? Darüber diskutierte nun der Rat der Bürgermeister. Janine Malik berichtet in der Abendschau, dass sie eine Online-Petition unterzeichnet hat, damit die bewährten öffentlichen Toiletten in Berlin erhalten bleiben.

  • Pflege hat hohen Stellenwert
    Die Pflege genießt in der Öffentlichkeit einen hohen Stellwert. Das bestätigt auch eine aktuelle Umfrage des Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB). Nach einer vom Zentrum für Qualität in der Pflege durchgeführten Umfrage wird von 43 Prozent aller Befragten das Thema Pflege als sehr wichtig für ihre Wahlentscheidung angegeben.

  • Natur für alle im Münsterland
    Der Sitz der NABU-Naturschutzstation Münsterland am Rande des „Davert“ ist Ausgangspunkt zu einem bereits jetzt häufig besuchten Naturerlebnisgebiet. Mit Fördermitteln der Bezirksregierung Münster soll es sich zu einem barrierefreien naturtouristischen Anziehungspunkt entwickeln. Hier wird ein Begegnungs-, Bildungs- und Naturerfahrungsort für alle entstehen.

  • Wahlprüfstein zur OberbürgermeisterIn-Wahl in Kassel
    Der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) befragte die KandidatInnen zur OberbürgermeisterIn-Wahl in Kassel zu ihren Positionen zu einer Reihe von behindertenpolitischen Fragen. Nun wurden die Antworten der KandidatInnen veröffentlicht und sind im Internet unter http://www.fab-kassel.de/aktuell.html abrufbar.

  • Hamburger LINKE fordert mehr politische Teilhabe für Gehörlose
    Das Recht auf Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben ist in der UN-Behindertenrechtskonvention fest verankert. Daher fordert die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft in einem Antrag den verbindlichen Einsatz von Gebärdensprachdolmetscher_innen bei öffentlichen Senatsauftritten und Veranstaltungen der Bürgerschaft.

  • Inklusiver Tourismus wichtiger Wachstumsmarkt
    DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag freuen sich über die starken Impulse, die das hessische Wirtschaftsministerium für den Tourismus im Bundesland setzt. "Laut den Übernachtungszahlen, die das Statistische Landesamt vor kurzem bekannt gegeben hat, war 2016 das siebte Rekordjahr in Folge. Dazu trägt auch der Wachstumsmarkt 'inklusiver Tourismus' bei", erklärt Kai Klose, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

  • Lebenshilfe wehrt sich gegen Team Wallraff
    Die in der RTL-Sendung Team Wallraff dargestellten Missstände und Misshandlungen behinderter Menschen in Lebenshilfe-Einrichtungen hat auch in der allgemeinen Medienberichterstattung Wellen geschlagen. Die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt, in deren Wohnheim mit versteckter Kamera gefilmt wurde, lässt sich nach Informationen der RHEINPFALZ anwaltlich vertreten und MitarbeiterInnen hätten rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung eingeleitet.

  • Minenfilm Unter dem Sand für Oscar nominiert
    Die meisten Landminen in Europa fanden sich Mitte des 20. Jahrhunderts noch in Dänemark. Deutschland verlegte im Zweiten Weltkrieg Millionen von Minen an der dänischen Westküste. Der Film "Unter dem Sand" greift diese Thematik auf und zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie menschenverachtend und brutal Minen sind. Nun ist er für den Oskar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" nominiert worden. Die Produzenten des Films wissen, dass Minen auch heute noch viele Menschen bedrohen und rufen deshalb dazu auf, mit Handicap International die Opfer zu unterstützen.

  • Brücken zwischen Hörgeschädigten und Hörenden bauen
    In Köthen / Anhalt wurde kürzlich der Verein „Gebärdensprachfreunde - Sport - Kultur Köthen“ (GFSK) gegründet. Die Mitglieder dieses Vereins suchen bei diesem Neustart jetzt den Gedanken- und Erfahrungstausch mit Vereinen und Institutionen in Deutschland, die sich ebenfalls der Aufgabe widmen, Brücken zwischen Hörgeschädigten und Hörenden zu bauen.

  • Deckel gegen Polio – 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung
    Auf der Rotary International Convention 2013 in Lissabon stellte der Rotary Club of Sintra sein Projekt vor. Sie sammeln Deckel von Plastikflaschen, verkaufen diese an einen Verwerter und finanzieren damit Rollstühle für bedürftige Menschen in Portugal. Von dieser Grundidee begeistert, entwickelten die Gründungsmitglieder des Vereins Deckel drauf e.V. ein Konzept zur Nachahmung in Deutschland. Der Unterschied zum portugiesischen Vorbild: Die Erlöse aus dem Deckelverkauf fließen in das Rotary Projekt „End Polio Now“. Der Kampf, dass kein Kind mehr an Kinderlähmung (Poliomyelitis, kurz: Polio) erkranken soll oder anders ausgedrückt, die weltweite Ausrottung der Polio ist seit 1985 das humanitäre Hauptprojekt der Rotary Clubs in aller Welt.

  • Sonderstrukturen abschaffen
    Raul Krauthausen, Aktivist für Behinderten-Rechte, hat nach der RTL-Sendung „Team Wallraff" heute im Interview mit der Berliner Zeitung gefordert, Sonderstrukturen abzuschaffen und behinderte Menschen in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Diese Zustände müssten jetzt unbedingt an die Öffentlichkeit, so der 36-Jährige, der selbst fünf Tage lang undercover in einem Behindertenheim war. "Viele Betroffene erzählen ähnliche Dinge, seien es Bewohner oder Beschäftigte. Dabei geht es in unserer Kritik nicht um den Berufszweig der Pfleger oder um einzelne Mitarbeiter, sondern um Strukturen, die das zulassen und nicht publik werden", betont Krauthausen.

  • WOMEN FOR PEACE - gemeinsam für Frieden, Versöhnung und Zukunft
    Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März und als Reaktion auf die aktuelle weltpolitische Lage möchte eine Gruppe von Frauen unterschiedlicher Herkunft und Berufs-Richtungen in Berlin ein stilles, aber intensives Zeichen setzen für Frieden und Versöhnung zwischen den Kulturen, den Religionen und den Geschlechtern.Sie rufen dazu auf, am Mittwoch, den 8. März 2017 um 19:05 Uhr zwischen Großem Stern und Alexanderplatz über das Brandenburger Tor eine Menschen-Lichter-Kette zu bilden.

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