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Tagesaktuelle Nachrichten zur Behindertenpolitik
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  1. Berlin (kobinet)Noch bis zum 4. März zeigt das Schloss Biesdorf beeindruckende Werke des spanischen Künstlers Gustavo. Der 83-Jährige, der auf seinem Landsitz bei Capdepera auf Mallorca lebt und arbeitet, war lange an der Spree zu Hause.

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  2. Berlin (kobinet)Nach Informationen der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) arbeiten derzeit ca. 20.000 Werkstattbeschäftigte auf ausgelagerten Arbeitsplätzen. Für das NETZWERK ARTIKEL 3 sind dies 20.000 behinderte Menschen, von denen für viele relativ schnell ein gerechteres sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis mit der Nutzung des Instruments des Budget für Arbeit geschaffen werden könnte.

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  3. Bochum (kobinet)Das breite mediale Echo zur Triage-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat nach Ansicht von Franziska Witzmann und Prof. Dr. Theresia Degener vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) gezeigt: "Das Thema Triage ist keineswegs nur eine medizinische, sondern in erster Linie eine ethische, juristische und soziale Frage." Es bedürfe daher einer gesamtgesellschaftlichen Debatte, die der Umsetzung des Beschlusses durch den Gesetzgeber vorausgehe.

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  4. Pirna (kobinet)Ab dem 24. Januar öffnet die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein wieder für Besucherinnen und Besucher zu den gewohnten Öffnungszeiten. Wie in anderen Kultureinrichtungen im Freistaat Sachsen gilt auch hier die 2G-Regel, also die Pflicht zum Nachweis einer vollständigen Corona-Schutzimpfung oder der vollständigen Genesung von einer COVID-19-Erkrankung.

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  5. Berlin (kobinet)Die Kirche im wahrsten Sinne des Wortes mit anderen Augen sehen - dazu lädt der "Sehbehindertensonntag“ ein. Der bundesweite Aktionsmonat findet vom 1. bis zum 30. Juni 2022 statt. Ein Bündnis aus Kirchen und Selbsthilfe hat dafür eine ganze Reihe von Aktionsideen rund um das Thema "Kirche und Sehbehinderung“ veröffentlicht, wie der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mitteilt.

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  6. Hamburg (kobinet)Das Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg vermittelt Beratungsleistungen beim Thema Barrierefreiheit für Behörden, Verkehrsbetriebe, Bauherren, Planer, Architekten, Webagenturen und IT-Experten, Vereine, Verbände und die Privatwirtschaft. In allen diesen Bereichen bietet das Kompetenzzentrum umfangreiche Beratungen. Darauf weist Hertha-Margarethe Kerz aus Hamburg in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten hin.

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  7. Berlin (Sozialhelden)Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur und Berliner Verein Sozialheld*innen treiben barrierefreie Infrastruktur für E-Ladesäulen voran.

    In den kommenden Jahren werden in Kommunen, an Autobahnen und in städtischen Quartieren hunderttausende neue Ladepunkte für E-Fahrzeuge entstehen. Um diese neue Infrastruktur von Beginn an für alle Menschen zugänglich machen zu können, haben sich die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur und der Berliner Verein Sozialheld*innen, der sich für Disability Mainstreaming einsetzt, zusammengetan. Nach einem ersten Austausch mit Ladeeinrichtungs-Herstellern sowie Ladestationsbetreibern (CPOs) startet jetzt die Einbindung von Menschen mit Behinderung und Verbänden als Expertinnen und Experten in eigener Sache. Das Ziel ist es, konkrete Anforderungen für barrierefreie E-Ladeinfrastruktur zu definieren.

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  8. HANNOVER / FISCHBECK (kobinet)Das Deutsche Taubblindenwerk hat einen Notfallpass entwickelt, der auch auf die Ansprüche von Menschen mit Taubblindheit oder Hörsehbehinderung ausgerichtet ist. Dieser Ausweis passt in jede Tasche und kann im Notfall lebensrettend sein. Er enthält alle wichtigen Informationen für Helfer, um im Notfall schnell und richtig handeln zu können. Zudem ist er speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit einer doppelten Sinnesbeeinträchtigung zugeschnitten.

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  9. LEIPZIG (kobinet)Für ihre am Theater der Jungen Welt (TDJW) entstandene Zoom-Performance "Ich bin" erhält die Performerin Jana Zöll den Dr. Otto Kasten-Preis 2021. Der mit 10.000 € dotierte Preis ist der bedeutendste Nachwuchsförderpreis der deutschen Theaterlandschaft. Er wird für das Jahr 2021 zu gleichen Teilen an fünf Einzelkünstlerinnen und Künstler sowie Gruppen für ihre digitalen Projekte verliehen.

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  10. Berlin (kobinet)Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weiter dramatisch. Einer Studie der Organisation Oxfam zufolge haben allein in Deutschland die zehn reichsten Menschen ihr Vermögen von 144 Milliarden Dollar auf 256 Milliarden steigern können. Dies sei ein Anstieg um etwa 78 Prozent. Laut der Studie "Ungleichheit tötet“ hat die Konzentration von Vermögen auch in Deutschland weiter zugenommen. Während der Corona-Pandemie hat sich nach Ansicht der Präsidentin des VdK Verena Bentele die soziale Ungleichheit weiter verschärft, die eine Vermögensabgabe der Reichsten fordert.

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  11. Bielefeld (kobinet)Die "Fachstelle Gewaltschutz bei Behinderung - Mädchen sicher inklusiv" des Mädchenhaus Bielefeld hat ein Erklärvideo über Ableismus veröffentlicht. "'Ableismus' ist das Fachwort für eine Diskriminierungsform, die sich gegen Menschen mit Behinderung/chronischer Erkrankung richtet und der ein geistiger und physischer Standard zugrunde liegt. Menschen, die von diesem vermeintlichen Standard abweichen, werden z.B. häufig als 'minderwertig' betrachtet, haben nicht die gleichen Teilhabemöglichkeiten, erleben häufig Ausgrenzung und sind mit vielfältigen Vorurteilen und Übergriffigkeiten konfrontiert", heißt es u.a. zur Erklärung des Begriffs.

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  12. Bielefeld (kobinet)Der 51jährige Matthias Klei aus Bielefeld hat eine Petition auf change.org gestartet, um mit seinem Kampf um Hilfe bzw. Hilfsmittel gegen die AOK Nord-West und das Inklusionsamt des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) für seine soziale Teilhabe an die Öffentlichkeit zu gehen. Der Titel der Petition macht deutlich, worum es ihm geht: "AOK und Sozialhilfeträger sperren mich aus meinem sozialen Umfeld aus! #KeinRollstuhl".

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