Kassel, 23. März 2026: Bei den Kommunalwahlen in Bayern vom 8. März und in Hessen vom 15. März sind auch eine Reihe von behinderten Menschen angetreten, die sich behindertenpolitisch engagieren, was für sich schon eine gute Nachricht auf dem Weg zur Inklusion für das NETZWERK ARTIKEL 3 darstellt. Dass dabei einige gewählt wurden und den Einzug in die Kommunalparlamente geschafft haben, zeigt, dass sich demokratisches Engagement lohnt.
In Kassel wurden sogar drei behinderte Menschen in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Dr. Andreas Jürgens und Maria Stafyllaraki schafften es auf der Liste von Bündnis 90/Die Grünen in den Stadtrat und wurden jeweils sogar um zwei Plätze nach vorne gewählt. Für die Kasseler SPD wurde Orry Mittenmayer als Kandidat mit Hörbehinderung in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. In Lenggries schaffte es Markus Ertl über die Liste der Freien Wähler wieder in den Gemeinderat und in Erlangen zog Ina Fischer über die Liste der Grünen erstmals in den Stadtrat ein. Sicherlich gibt es viele weitere behinderte Menschen, die gewählt wurden.
Aber auch für diejenigen behinderten Menschen, die zur Wahl antraten und nicht genug Stimmen erhielten dürfte die Kandidatur eine Menge an Erfahrungen gebracht haben, so dass es hoffentlich das nächste Mal klappt.






