Berlin, 27. Februar 2026: "Die Zeit zum Handeln ist JETZT", so titelt Raul Krauthausen seine aktuelle Ausgabe seines wöchentlich erscheinenden Newsletters. Mit dieser Ansage bezieht sich Raul Krauthausen auf die derzeit anstehende Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG), mit der eigentlich vor allem mehr Barrierefreiheit bei Angeboten von privaten Anbietern von Dienstleistungen und Produkten erreicht werden sollte. Eigentlich, denn der nun zur Beratung im Bundestag anstehende Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht weitreichende Ausnahmen für Unternehmen bei der Schaffung von Barrierefreiheit und auch bei angemessenen Vorkehrungen vor. "Anlass zum Protest gibt uns auch weiterhin die BGG-Reform (Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen). Das Netzwerk Artikel 3 spricht sehr richtig von einem "Freibrief für Diskriminierung", auch die Grünen üben deutliche Kritik an dem Entwurf. Die zentralen Argumente und was Ihr tun könnt, um diesen Freibrief im parlamentarischen Verfahren noch zu stoppen, hat René Schaar hier zusammengefasst", schreibt Raul Krauthausen in seinem aktuellen Newsletter.
Raul Krauthausen selbst hat an die Mitglieder von CDU/CSU und SPD des Wirtschaftsausschusses und der Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages geschrieben und seine Kritik an den massiven Ausnahmen für Unternehmen deutlich gemacht. Raul Krauthausen und das NETZWERK ARTIKEL 3 hoffen auf viele behinderte Menschen und ihre Verbündeten, die den regierenden Bundestagsabgeordneten von CDU/CSU und SPD deutlich machen, dass es gar nicht geht, dass Maßnahmen zur Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen für Unternehmen pauschal als „unbillige und unverhältnismäßige Belastung“ gelten.
Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 20. Februar 2026 zur Brief-Aktion von Raul Krauthausen






